Ein Blick zurück – Die Grüne 14 startete in Borbeck
Die Residenzaue war eine der ersten von 14 Flächen, die ab 1975 in das Projekt „Grüne 14“ aufgenommen wurde. Landesmittel machten es damals möglich, insgesamt 14 Flächen im Essener Norden und Westen in Parks umzuwandeln. Später wurden es deutlich mehr Flächen, und aus der „Grünen 14“ wurde „BEN“, die Begrünung des Essener Nordens.
Wir sehen also auf dem Foto – es entstand also wohl in den späten 70ern – die Umwandlung einer vermüllten Brachfläche zu einem schönen Park, der eine grüne Verbindung zwischen Borbeck-Mitte und dem Schlosspark herstellte (oder andersrum).
Das Foto wurde mit Blick auf die Dionysiuskirche rechts von der Dubois-Arena aufgenommen. Man sieht die Arbeiten zur Geländemodellierung, die am Ende zum Teich in der Aue führten.
Auf dem Plan unten (gemopst von der fabelhaften Seite borbeck.de) sieht man, wie sich die Städte- und Grünplaner die neue Residenzaue vorgestellt hatten. Ursprünglich sollte die Boxarena entfernt und der Teich viel, viel größer werden, so dass man eine Bootspartie (wie etwa zu Zeiten der Waldschänke) hätte unternehmen können. Aus heutiger Sicht: Schade, dass man damals die Arena nur umgebaut und kleiner gemacht hat.
Auch nicht uninteressant: Der kleine Zeltplatz hinter dem Tennisclub.
Das obige Dia hat – wie alle anderen in dieser Reihe – Udo Kühn digitalisiert. Er trägt so zum Erhalt des Bilderschatzes des Kultur-Historischen Vereins Borbeck bei.

