27.05.2025 Broschüre über Zwangsarbeit neu aufgelegt
Auf dem Terrassenfriedhof liegen die meisten russischen Opfer
Die zweite, überarbeitete und ergänzte Auflage der Broschüre „Gedenkstätten und Gräber sowjetischer Opfer des Zweiten Weltkrieges in Essen“ ist erschienen. Herausgegeben vom gemeinnützigen Verein Rhein-Ruhr-Russland e.V. (Text Ljubov Jakovleva, Martin Schneider) listet das 14 Seiten umfassende Heft kurz, aber informativ und übersichtlich alle 16 Essener Friedhöfe auf, auf denen Sowjetische Opfer bestattet sind.
Drei der 16 Friedhofe liegen im Großraum Borbeck. Es wird nicht verwundern, dass auf dem Terrassenfriedhof in Schönebeck die meisten Opfer bestattet sind.
Ein kurzer, einleitender Text erläutert die ausweglose Situation der Kriegsgefangenen, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie der Kinder in Essen.
Wer sich nach der Lektüre der Broschüre weiter informieren möchte, findet auf letzten Seite weiterführende Hinweise auf Literatur und Internet-Präsenzen. Das Heft ist zweisprachig verfasst.
Der Kultur-Historische Verein Borbeck e.V. ist seit Jahren mit dem Verein Rhein-Ruhr-Russland e.V. freundschaftlich verbunden. Dessen Vereinszweck ist die Förderung der deutsch-russischen Verständigung und Zusammenarbeit mit regionalem Bezug zum Bundesland NRW.
Das Heft eignet sich auch für den Unterricht an Schulen. Erhältlich ist es über den Verein Rhein-Ruhr-Russland.
Mail: rhein-ruhr-russland@t-online.de
Zum Foto: Das Bild stammt von der Gedenkfeier am 9. Mai 2026 auf dem Terrassenfriedhof.
