06.01.2026 – Wer waren die Borbecker Jungens – und was machten sie da?

06.01.2026 – Wer waren die Borbecker Jungens – und was machten sie da?

Alexandra Kowalewski forscht nach Quellen über ihren Großvater Johann Probst und dessen Familie.

Einhundert Jahre alt ist das Foto der „Borbecker Jungens“, wie sie sich wohl nannten und auf dem Foto posierten. Es zeigt eine Gruppe junger Männer, die für den Fotografen kurz die Arbeit ruhen ließen. Aber was machten sie da? Eine Bahnlinie aufbauen? Oder abbauen? Von 1923-25 hielt Frankreich das Ruhrgebiet besetzt. Die Menschen hier setzten auf passiven Widerstand. Es herrschten Hungersnot und Inflation.

Alexandra Kowalewski entdeckte das Bild in der Facebook-Gruppe „Essen wie es früher war“ und ist sich mit ihrer Tante sicher, darauf ihren Großvater Johann Probst zu erkennen. Auf dem Foto (3.v.l., sitzend) lehnt er lässig seinen rechten Arm auf das Schild. Der am 31. Juli 1904 Geborene ist zu dem Zeitpunkt 21 Jahre alt. Johann heiratete Elfriede Wilhelmine Vohs; das Paar bekam elf Kinder.

Hier die Daten, die Alexandra Kowalewski zusammentragen konnte.

Johann Probst geb. 31.07.1904 in Essen sein Vater hieß Adam Probst.
Er heiratete Elfriede Wilhelmine Vohs und sie bekamen 11 Kinder
29.11.1931 Tochter – sie lebte nur einen Tag
20.09.1935 Sigrit Maria
05.11.1938 Hans Georg
19.10.1940 Klaus
31.01.1942 Alfred (Alexandra Kowalewskis Vater)
21.02.1943 Gitta (die einzige noch lebende Schwester des Vaters)
23.12.1946 Christa
09.03.1948 Rainer
21.03.1949 Helmut
01.03.1950 Thea
Dagmar, Geburtsdatum nicht bekannt.

Wer etwas weiß zur Familie und über das, was Johann Probst 1925 in Essen-Borbeck arbeitete und wo er lebte, wird herzlich gebeten, sich unter info@khv-borbeck.de zu melden. Vielen Dank!

Auf dem Vergleichsbild rechts ist Johann Probst einige Jahrzehnte älter zu sehen.

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